Lohnt sich der Aufpreis bei Promi-Immobilien?

Promis zahlen gerne einen Aufpreis. Sie wollen eben ein das ganz besondere Objekt – das ihren Ansprüchen gerecht wird. Doch wenn diese Promi-Immobilien wieder verkauft werden, muss man noch einmal tiefer in die Tasche greifen.

Lohnt sich der Aufpreis bei Promi-Immobilien? Hier: Céline Dions „Jupiter Island Mansion“ (Foto: Screenshot, Youtube)
Lohnt sich der Aufpreis bei Promi-Immobilien? Hier: Céline Dions „Jupiter Island Mansion“ (Foto: Screenshot, Youtube)

Lohnt sich der Aufpreis bei Promi-Immobilien?

Der Celebrity-Bonus kostet den nächsten Besitzer viel Geld. Doch lohnt sich der Aufpreis?

Wer würde nicht gerne in einer Villa wohnen, die Marlon Brando als Rückzugsort benutzte? Oder wie wäre es mit dem Penthouse Appartement in London von Michael Jackson? Utopie? Nein. Viele Promis verkaufen ihre Häuser!

Vielleicht eine gute Abwechslung zu den vielen ‘Massen-Appartments‘?

Helmut Freitag von der GREAT AG in Langenhagen bei Hannover beobachtet schon lange die extremen Preisentwicklungen von Promi-Immobilien. “Oft sind selbst großzüge Investoren nicht dazu bereit diese Preise zu zahlen.”

Meistens verlangen die Prominenten selbst diese überzogenen Preise. Ihr Marktwert in der Unterhaltungswelt sollte sich schließlich in Sachen Immobilien widerspiegeln, richtig?

“Falsch”, erklärt Helmut Freitag von der German Real Estate Asset Trust AG in Langenhagen bei Hannover. “Das mediale, öffentliche Interesse interessiert Investoren nur selten. Aus diesem Grund stehen Promi-Immobilien oft jahrelang leer.”

Die 562 Quadratmeter große Penthouse Villa von Tommy Hilfiger und seiner Frau steht seit 2013 zum Verkauf. Der Modedesigner hat seine Traum-Immonbilie im Jahr 2008 erworben. Zuerst wollte das Ehepaar 80 Millionen Dollar für ihr Penthouse haben – nun ist der Preis bereits auf 50 Millionen gesunken.

Céline Dions „Jupiter Island Mansion“ sollte ursprünglich 72 Millionen kosten, doch schlussendlich bekam die Sängerin nicht mehr als 28 Millionen für ihre Villa.

Helmut Freitag von der German Real Estate Asset Trust AG sieht diesen Fehler vor allem bei Prominenten. Der Immobilienexperte versteht sie dennoch nur zu gut. “Wenn kein finanzieller Druck vorhanden ist, dann kann man auch ein paar Jahre warten.”

Die Partner der GREAT AG bei Hannover sehen die enormen Preisaufschläge bei Promi-Immobilien als schlichtweg nicht rentabel. Die Erfahrung zeigt, dass überteuerte Objekte von Celebrities bereits nach zwei oder drei Jahren an Wert verlieren.

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