Herausforderung Urbanisierung: Die Stadt wird smart!

Die Urbanisierung schreitet sehr schnell voran. Kann die Stadt der Zukunft mit dem hohen Andrang von Menschen mithalten? Eins ist klar: der urbane Stadtbau muss intelligenter und nachhaltiger werden als er momentan ist.

Herausforderung Urbanisierung: Wird die Stadt der Zukunft smart? (Foto: Phil Dolby)
Herausforderung Urbanisierung: Wird die Stadt der Zukunft smart? (Foto: Phil Dolby)

Herausforderung Urbanisierung: Die Stadt der Zukunft

Helmut Freitag, Immobilienexperte der GREAT AG in Langenhagen bei Hannover, kennt die aktuellen Trends in Sachen Urbanisierung. “Dass unsere Städte immer dichter besiedelten werden ist nichts Neues, doch von einer perfekten, universellen Lösung sind wir noch weit entfernt.”

Es gibt bereits einige Konzepte, die die Herausforderung der Urbanisierung zu lösen versuchen. Sogenannte Micro-Apartments versprechen modernes Leben auf kleinstem Raum und der anstehende Hochhaus-Boom könnte deutsche Städte ‘amerikanisieren’ – das heißt weg mit dem Altbau, und her mit endlos hohen Wolkenkratzern.

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Helmut Freitag informiert sich als Vorstand der Immobilienfirma German Real Estate Asset Trust AG bei Hannover auch über weniger bekannte Trends. Heidelberg zum Beispiel: “Das Konzept PHVision, dass ein ehemaliges Militärgelände für amerikanische Militärangehörige wiederbelebt, bietet mit seinen 100 Hektar Platz viel Potential für die Herausforderung der Urbanisierung,” so Freitag.

PHVision in Heidelberg wird einem ganzen Stadtviertel Grund und Boden liefern. Das Besondere hierbei ist die transparente Planung: Bürger, Wissenschaft und Wirtschaft kommunizieren in einem sogenannten „Stadtlabor“ für eine optimale Kultur in nachhaltigem, urbanem Leben.

Laut Helmut Freitag sollen neue Wohnprojekte vor allem eins sein: Smart. “Smart-Homes haben mit Sicherheit und Komfort die Herzen der Bürger bereits erobert, jetzt muss nur noch das Umfeld smart werden.”

Ein Vorbild dafür ist Österreich. 40 Smarte Cities investieren aktiv in intelligente Technologien und binden diese auch rasch in das urbane Leben mit ein. Vorreiter sind hierbei ganz klar Salzbung und Villach. Salzburg machte Schlagzeilen für ein optimiertes Fernwärmenetz und Villach ist ein Musterbeispiel für die Kommunikation zwischen der städtischen Unternehmerkultur und ansässigen Bewohnern.

Das Fazit der GREAT AG: Es gibt nicht eine Lösung, die alle Probleme lösen kann. Wenn man aber etwas von modernen Lösungsansätzen lernt, dann ist es die transparente Kommunikation zwischen Immobilienwirtschaft, Stadt und dem Bürger.

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